Geschichte

Alles begann mit der einfachen Frage: „Wie viel Auto braucht man
wirklich für die tägliche Mobilität?“ Wim, Oliver und Merlin Ouboter, die
Schweizer Familie hinter dem berühmten Micro Tretroller, stellten sich
genau diese Frage. Als Quereinsteiger konnten Sie nicht begreifen, warum
herkömmliche Autos für alltägliche Strecken eigentlich viel zu gross und
schwer gebaut sind. Statistisch gesehen sitzen nämlich im Schnitt nur 1.2
Personen in einem Auto für eine tägliche Distanz von 30 Kilometern. Wie also
müsste das ideale Fahrzeug für ebendiese Alltagsstrecken gebaut sein?
Sie realisierten das ähnlich wie der Tretroller, der die Mobilitätsnische zwischen Laufen und Fahrrad fahren ausnutzte, es eine Mischung zwischen Motorrad und Auto sein musste. Klein und wendig aber auch genügend Platz für den Einkauf bieten und wettergeschützt sein. In Ihrer Recherche stiessen Sie auf die Kabinenroller aus den 50er-Jahren, die genau das boten und extrem erfolgreich waren. Inspiriert von diesen Kabinenrollern, erstellten sie die ersten Designs für den Microlino.
Die Anfänge Von den ersten Sketches bis zum Serienfahrzeug
Microlino
Die ersten Sketches

Oliver und Merlin testen das erste Microlino Chassis

Erstes Vorserien Microlino
Um vom Prototypenstadium zu einem richtigen Serienfahrzeug zu kommen, kooperierten Sie im April 2016 mit Tazzari, einem italienischen Autobauer der sich auf Kleinstelektrofahrzeuge spezialisiert hatte. Nach einer intensiven Entwicklungsphase präsentierten wir im Januar 2018 die ersten Vorserien Microlinos. Der Microlino wurde 2018 offiziell in Europa homologiert und es liegen über 16'000 Reservationen vor. Die Produktion soll 2021 beginnen.