Microlino

Warum ein Schweizer E-Auto Hersteller vor Gericht zieht.

Klein.Elektrisch. Diskriminiert.

In der Schweiz gibt es ein Gesetz, das Autohersteller belohnt, wenn sie Elektroautos verkaufen — sie dürfen diese in einen gemeinsamen CO₂-Pool einrechnen und so Strafzahlungen vermeiden. Der Microlino, obwohl er genauso elektrisch fährt und genauso Personen transportiert wie ein normales Elektroauto, ist von diesem System ausgeschlossen — einzig weil er weniger als 450 kg wiegt und damit in eine andere technische Fahrzeugkategorie fällt.

Diese Unterscheidung hat nichts mit Klimaschutz zu tun. Das Ergebnis: Hersteller von grossen Elektroautos erhalten indirekte staatliche Förderung, Microlino nicht — obwohl der Microlino pro Kilometer weniger Energie verbraucht und weniger Ressourcen benötigt als jedes andere Elektroauto.

Das ist aus unserer Sicht verfassungswidrig. Die Schweizer Verfassung verlangt Gleichbehandlung, freien Wettbewerb und sparsamen Energieverbrauch. Alle drei Grundsätze werden durch den heutigen Ausschluss verletzt.

Deshalb haben wir am 26. Februar 2026 beim Bundesamt für Energie offiziell eine anfechtbare Verfügung beantragt — das ist der erste formelle Schritt, um die Rechtslage gerichtlich überprüfen zu lassen. Wenn wir diese Verfügung erhalten, gehen wir als nächsten Schritt ans Bundesverwaltungsgericht.

Wir kämpfen nicht nur für den Microlino — sondern dafür, dass das Klimagesetz auch wirklich klimafreundliche Fahrzeuge fördert.


DOWNLOAD «Gesuch um Erlass einer anfechtbaren Verfügung» an das Bundesamt für Energie (26. Februar 2026)