Microlino x Mobility: Carsharing neu gedacht

Nicolas Kuhn

Klein, elektrisch und genau richtig für die Stadt: Gemeinsam mit Mobility startet Microlino ein neues Carsharing-Pilotprojekt in Zürich. Ab Mitte Juli stehen am Bahnhof Zürich Oerlikon erstmals drei Microlinos für Mobility-Kundinnen und -Kunden bereit.

Das Projekt zeigt, wie geteilte Mobilität künftig noch platzsparender, effizienter und alltagstauglicher werden kann. Denn nicht jede Fahrt braucht ein grosses Auto.


Drei Microlinos, zwei Parkplätze und eine neue Idee für die Stadt

In Städten ist Platz kostbar. Parkplätze sind knapp, Verkehrsflächen begrenzt und der Bedarf an flexibler Mobilität wächst. Genau hier setzt das Pilotprojekt von Microlino und Mobility an.

Auf zwei klassischen Parkplätzen finden drei Microlinos inklusive Ladestation Platz – und sogar noch Raum für einen kleinen Baum. Ein kleines Detail mit grosser Aussage: Urbane Mobilität kann weniger Fläche beanspruchen und gleichzeitig mehr Möglichkeiten schaffen.

Der Microlino ist nur 2,5 Meter lang, vollelektrisch und für kurze bis mittlere Alltagsfahrten gemacht. Ob für den Einkauf, einen Termin quer durch die Stadt oder einen spontanen Ausflug: Er verbindet die Vorteile eines geschlossenen Fahrzeugs mit der Effizienz moderner Mikromobilität.



Oerlikon wird zum Testlabor für die Mobilität von morgen

Der Bahnhof Zürich Oerlikon ist der ideale Ort für diesen Test: urban, stark frequentiert und hervorragend an den öffentlichen Verkehr angebunden. Hier zeigt sich im Alltag, ob kompakte Elektrofahrzeuge eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Carsharing-Angebot sein können.

Für Mobility geht es dabei um eine zentrale Frage: Wie lassen sich unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse mit möglichst wenig Platz- und Ressourcenverbrauch erfüllen?

Der Microlino bringt dafür beste Voraussetzungen mit. Mit einer Reichweite von bis zu 228 Kilometern ist er für viele Fahrten im urbanen und regionalen Alltag geeignet. Gleichzeitig bleibt er kompakt genug, um den knappen Raum in Städten deutlich effizienter zu nutzen.

„Die Nachfrage nach kompakten, elektrischen Mobilitätslösungen wächst deutlich – besonders in urbanen Gebieten. Mit Mobility wollen wir zeigen, dass der Microlino nicht nur als privates Stadtfahrzeug, sondern auch im Carsharing eine sinnvolle Ergänzung sein kann.“

– Merlin Ouboter, Co-Founder von Microlino



Carsharing, das besser in die Stadt passt

Carsharing ist längst mehr als eine Alternative zum eigenen Auto. Es kann helfen, Fahrzeuge besser auszulasten, den Bedarf an Parkplätzen zu reduzieren und Städte lebenswerter zu gestalten.

Mobility leistet dazu bereits heute einen wichtigen Beitrag: Ein Mobility-Fahrzeug ersetzt im Durchschnitt 18 Privatfahrzeuge. Mit dem Microlino wird dieses Konzept nun um eine besonders kompakte Fahrzeugklasse erweitert.

Die drei Microlinos in Oerlikon sind deshalb mehr als nur neue Fahrzeuge in einer Flotte. Sie sind ein Praxistest für eine andere Art von urbaner Mobilität: kleiner, leichter und auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet.

„Für uns ist es spannend zu erfahren, ob die Microlinos eine sinnvolle Ergänzung zu unseren klassischen Fahrzeugen sein können.“

– Stefan Roschi, Verantwortlicher Kommunikation & Medien bei Mobility



Ein Pilotprojekt mit Blick nach vorn

In den kommenden Monaten werden Microlino und Mobility beobachten, wie die Fahrzeuge genutzt werden und welche Erfahrungen Kundinnen und Kunden im Alltag machen. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen zeigen, ob und wie Microlinos künftig stärker in das Carsharing-Angebot integriert werden können.

Für uns ist klar: Die Mobilität der Zukunft braucht nicht immer mehr, sondern oft das Richtige. Fahrzeuge, die zur Stadt passen. Lösungen, die Ressourcen schonen. Und Angebote, die Menschen flexibel von A nach B bringen.

Mit Microlino x Mobility beginnt in Zürich Oerlikon ein kleiner Test mit grossem Potenzial.